Betreff
Aktueller Sachstand zu den vom Hochwasser betroffenen Kindertageseinrichtungen
Vorlage
424/23
Art
Kenntnisgabe öffentlich

Der Sachverhalt wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Kita Auf dem Driesch, Träger BKJ, im Stadtteil Weisweiler:

 

Die umfassende Schadstoff- und Schimmelsanierung wurde durchgeführt. Der Rohbau ist abgeschlossen. Die Betonsanierung läuft derzeit. Diverse Ausschreibungsverfahren wurden in die Wege geleitet. Fertigstellungstermin der Maßnahme ist für Sommer 2024 anvisiert.

 

Kita Familienzentrum Jahnstraße, Träger BKJ, in Stadtmitte:

 

Die Baugenehmigung liegt inzwischen vor und die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Die Fertigstellung ist ebenfalls für Sommer 2024 vorgesehen.

 

Kita Meragel, Träger Christlicher Kindergartenverein Übach-Palenberg, in Stadtmitte:

 

Die Sanierungsarbeiten an der Martin-Luther-Straße haben begonnen. Die Fertigstellung für die künftige dreigruppige Kita ist für Sommer 2024 geplant. Die in diesem Kita-Jahr gestartete Übergangsgruppe wurde wieder aufgelöst, da die Eltern nicht in der Lage waren, die Räumlichkeiten der neuen Kita am Blausteinsee in Dürwiß vom Träger SKF Alsdorf aufzusuchen. Die Kinder wurden durch Vermittlung des Jugendamtes zum Teil im wohnortnahen Umfeld zwischenzeitlich versorgt.

 

Kita Zauberhut, Träger AWO-KiSA gUG, im Stadtteil Eschweiler-West:

 

Der Umzug aus den Containergruppen in das Ursprungsgebäude soll bis Ende November erfolgen. Die Containeranlage wird im Anschluss für die weitere Schulnutzung umgebaut. Die 6. Gruppe (ehemals die eingruppige Kita „der kleine Zauberhut“) verbleibt zunächst im Container. Im Rahmen der fortlaufenden Jugendhilfeplanung soll in enger Abstimmung mit dem Träger entschieden werden, ob die 6. Gruppe auch über das Kita-Jahr 2023/2024 hinaus weiterhin benötigt wird.

 

Kita Kinderburg, Träger Christlicher Kindergartenverein, im Stadtteil Eschweiler-West:

 

Die Kita Kinderburg war bis zur Hochwasser Katastrophe auf der Martin-Luther-Str. verortet. Ein Umzug in die dortigen Räumlichkeiten wurde schon nach wenigen Tagen des Hochwasserereignisses vom Träger und vom Eigentümer der Immobilie, die evangelische Kirchengemeinde, ausgeschlossen.

Die rund 80 Kinder im Alter von 0-6 Jahren werden seitdem in Räumlichkeiten der Caritas Behindertenwerkstätten (CBW) auf der Aachener Straße betreut.  Derzeit werden zwischen dem Träger, der Geschäftsführung der CBW, dem Jugendamt und dem Landesjugendamt intensive Gespräche über den aktuellen Standort geführt. Bei einem dauerhaften Verbleib in der Aachener Straße, hier ist die Geschäftsführung der CBW gesprächsbereit, muss allerdings aus Sicht des Landesjugendamtes das derzeitige Außengelände deutlich kindgerechter gestaltet werden.

 

Die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen der vom Hochwasserereignis betroffenen Kitas erfolgt entweder aus dem Wiederaufbauplan (WAP) des Landes NRW oder anteilig über Entschädigungsleistungen von Versicherungen.

 

Unabhängig von der Unterstützung durch externe Dienstleister sind nahezu alle Fachdienste der Verwaltung mit erheblichen personellen Ressourcen mit dem Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur beschäftigt.